Eine Grenze ist keine Strafe

Grenzen zeigen, wofür du verfügbar bist und wofür nicht. Sie sollen andere Menschen nicht kontrollieren. Sie helfen dir, Verantwortung für deine Zeit, deine Kraft und dein Wohlbefinden zu übernehmen.

Schuldgefühle können trotzdem auftauchen – besonders wenn du lange versucht hast, es allen recht zu machen. Ein unangenehmes Gefühl ist jedoch nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass deine Entscheidung falsch ist.

Klar, freundlich und ohne lange Rechtfertigung

Eine gute Grenze braucht meist weniger Worte, als wir denken.

  • Danke, dass du mich fragst. Diesmal kann ich nicht helfen.
  • Ich möchte darüber heute nicht sprechen.
  • Für mich passt diese Lösung nicht. Ich kann dir Folgendes anbieten …
  • Ich brauche Zeit und melde mich morgen mit einer Antwort.

Halte auch deine eigene Grenze ein

Eine Grenze wird glaubwürdig, wenn du sie selbst respektierst. Du darfst ein Gespräch beenden, eine Pause machen oder eine Bitte ablehnen, ohne den Wert des anderen Menschen infrage zu stellen.

Mit Übung entsteht eine neue Erfahrung: Du kannst verbunden bleiben und dich gleichzeitig selbst ernst nehmen.

Die Inhalte dienen der persönlichen Inspiration und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung.